Beiträge von Redaktion

Der Koalitionsvertrag steht

Zum Koalitionsvertrag zwischen SPD und Grünen, der der zukünftigen Minderheitsregierung in NRW als Grundlage dienen soll, erklärt Christoph Dolle, Landesvorsitzender der NRW Jusos:

Die Zustimmung der Delegierten ist ein Erfolg von Hannelore Kraft. Sie hat durch offene Kommunikation mit der Basis die Partei geeint und von der Notwendigkeit einer Minderheitsregierung überzeugt.

Wir NRW Jusos begrüßen das Ende der Kopfnoten und der verpflichtenden Zuweisung zu den weiterführenden Schulen.

Wir hätten uns jedoch weniger Zaghaftigkeit bei der Umsetzung unserer bildungspolitischen Forderungen und mehr Mut für eine zügigere Abschaffung der Studiengebühren gewünscht. Die Verlagerung vieler Entscheidungen auf die kommunale Ebene nimmt Druck aus der ideologisch überfrachteten Bildungspolitik und schafft Raum für flexible Lösungen. Aber das fordert den kommunalen Entscheidungsträgern viel ab. Vor Ort werden wir Jusos jetzt dafür kämpfen, ein gerechteres System umzusetzen: Eine längere Grundschulzeit, 13 Schuljahre bis zum Abitur und mehr Gemeinschaftsschulen.”

Links:
Koalitionsvertrag NRWSPD - Die Grünen NRW

Dieses Land braucht Kraft an der Spitze

Christoph Dolle, Landesvorsitzender der NRW Jusos erklärt zu den aktuellen Sondierungsgesprächen zwischen SPD und CDU in NRW:

„Die Wählerinnen und Wähler haben die schwarz-gelbe Landesregierung am 9. Mai klar abgewählt und wünschen sich einen Politikwechsel. Die Bürgerinnen und Bürger wollen, dass unser Bildungssystem grundlegend reformiert wird, um allen Kindern Chancengleichheit zu ermöglichen.

Dieser Politikwechsel in NRW ist nur glaubwürdig mit einer SPD-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft umzusetzen. Sie steht für Veränderungen, Transparenz und repräsentiert die links-ökologische Wende, die bei der Wahl die Mehrheit errungen hat. Ein CDU-Ministerpräsident wäre dagegen stets mit einem inhaltlichen „Weiter-So“ verknüpft.

Die letzten fünf Regierungsjahre sind gekennzeichnet gewesen von Stillstand und Klientelpolitik. Was wir jetzt dringend in NRW brauchen, ist eine verantwortungsvolle Finanzpolitik, die vor allem den Kommunen mehr Spielraum eröffnet. Daran werden uns die Wählerinnen und Wähler messen. Wenn wir unsere Glaubwürdigkeit erhalten wollen, müssen wir NRW ein neues Gesicht geben!“

Große Koalition nur mit Politikwechsel

Inhalte stehen im Vordergrund – Nicht die eigenen Interessen!

Zur Aufnahme von Sondierungsgesprächen mit der NRWCDU erklärt Jens Hübsch, der Vorsitzende der Mühlenkreis-Jusos:

„Die Jusos Minden-Lübbecke stehen einer Koalition mit der NRWCDU skeptisch gegenüber. Denn eine mögliche Zusammenarbeit würde einen umfassenden inhaltlich-programmatischen Politikwechsel der CDU in NRW und im Bund voraussetzen.

Die Sondierungsgespräche mit der NRWCDU werden sich an unseren zentralen Kernforderungen messen lassen müssen.

Dabei sind für uns vor allem folgende Punkte unverhandelbar:

Abschaffung von Studiengebühren

Umfassende Reform des Bildungssystem mit Einführung der Gemeinschaftsschule unter Einführung des Ganztages und der Abschaffung der Kopfnoten

Eine Ausbildungsgarantie

Rücknahme schädlicher Gesetzesinitiativen der schwarz-gelben Landesregierung, wie KiBiz und §107 GO.

Veto im Bundesrat gegen die Kopfpauschale im Gesundheitssystem

Keine Laufzeitenverlängerungen von Atomkraftwerken

Forcierung einer Energiewende mit einem Ausbau der Förderung von erneuerbarer Energieformen

Ein klares Nein zu Steuersenkungen und die Stärkung der Kommunalfinanzen, durch einen Kommunalfond.

Wenn der Koalitionsvertrag die genannten Punkte beinhaltet und die CDU bereit ist einen Politikwechsel in NRW mitzutragen, um NRW sozial und ökologisch zu erneuern, dann sind wir bereit eine Große Koalition mit der CDU einzugehen.

Wenn dieses nicht der Fall sein sollte, dann wird es mit der SPD keine Bildung einer Großen Koalition in NRW geben und es bleibt nur der Weg der Minderheitsregierung bzw. Neuwahlen!

Erklärung zum Scheitern der Sondierungsgespräche zwischen SPD, Grünen und der Linkspartei

Zum Scheitern der Sondierungsgespräche zwischen SPD, Grünen und der Linkspartei erklärt Christoph Dolle, Landesvorsitzender der NRW Jusos:

„Das Ergebnis der Gespräche ist enttäuschend. Wir bedauern zutiefst, dass die Linkspartei in NRW nicht im Stande ist, das von ihren Wählerinnen und Wählern in sie gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen. Es ist unverantwortlich, dass die Linkspartei - 20 Jahre nach dem Zusammenbruch der DDR - offensichtlich nicht willens ist, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen. Trotz der vielen gemeinsamen inhaltlichen Schnittmengen, scheitern damit mögliche Koalitionsverhandlungen bereits an fundamentalen Differenzen im Demokratieverständnis.

Entgegen unserer Hoffnung und dem Willen der Wählerinnen und Wähler, wird die SPD in Nordrhein-Westfalen nun Sondierungsgespräche mit der CDU aufnehmen müssen. Einer großen Koalition stehen die NRW Jusos weiterhin sehr skeptisch gegenüber, denn eine mögliche Zusammenarbeit würde einen umfassenden inhaltlich-programmatischen Politikwechsel der Christdemokraten in NRW und im Bund voraussetzen. Die Sondierungsgespräche mit der CDU werden sich an unseren Kernforderungen messen lassen müssen.

Dabei sind für uns vor allem folgende Punkte unverhandelbar:

Die schnelle Abschaffung von Bildungsgebühren.

Die Einführung von Gemeinschaftsschulen, unter Einführung des Ganztages und der Abschaffung der Kopfnoten.

Die Einführung einer Ausbildungsgarantie.

Die Rückholung schädlicher Gesetzesvorhaben, wie KiBiz und §107 GO.

Das bundespolitische Festhalten am Atomausstieg und die Forcierung der Energiewende.

Das Veto gegen eine Kopfpauschale.

Ein klares Nein zu Steuersenkungen, die Einführung einer Finanztransaktionssteuer und die Stärkung der Kommunalfinanzen.

Eine Bundesratsinitiative zur gesetzlichen Absicherung der Netzneutralität.

Wir fordern die NRWSPD auf, diese Forderungen und einen echten Politikwechsel mit Nachdruck und unabrückbar zu vertreten.“

Wahlkampf der Mühlenkreis-Jusos in Bildern

Mehr zum Thema:
Foto-Galerie zum Wahlkampf in Minden-Lübbecke

VIELEN DANK!

Schwarz-Gelb ist abgewählt! Jürgen Rüttgers kann endlich seine Koffer packen. Ich danke Dir ganz herzlich für deinen Einsatz und dein Engagement im Wahlkampf!

Hannelore Kraft statt Jürgen Rüttgers!

Die Spitzenkandidatin der NRWSPD Hannelore Kraft steht für eine andere Politik als Jürgen Rüttgers. Sie pflegt einen ehrlichen Stil und kämpft für soziale Gerechtigkeit und den ökologischen Umbau!

Die letzten Stunden des Landtagswahlkampfes in Minden

Momentan machen die Jusos noch eine Kneipentour in Minden, als Abschluss für die letzten Wahlkampfstunden.

Seit heute morgen waren die Jusos zusammen mit dem SPD-Stadtverband Minden unterwegs und haben nochmals für Inge Howe, die NRWSPD und Hannelore Kraft geworben. Natürlich war auch Inge Howe selbst vor Ort, um mit den Bürgerinnen und Bürger zu diskutieren.

dscf4002

Neben den traditionellen Rosenverteilen zum Muttertag war auch das “SPD-Mobil” im Einsatz und auch die Jusos waren wieder mit ihren Aktionsständen vor Ort.

dscf4010

Auch wurde die “Studiengebühren sind für´n Arsch”-Kampagne erfolgreich in Minden zu Ende gebracht.

Seggy mit Johannes

Am Ende des Tages bekamen die SPD und die Jusos noch Besuch vom Aktionskünstler Seggy, der sich momentan mit seinen Segway vom Duisburger Hafen auf dem Weg zum Hamburger Hafen befindet.

Wer Seggy bei seiner Reise verfolgen möchte, kann dies auf seiner Webseite tun: seggy.net

Und nicht vergessen: Heute mit beiden Stimmen SPD wählen!

NRW VON MORGEN - Politikwechsel nur mit der SPD!

Du entscheidest morgen über die Zukunft Nordrhein-Westfalens. Entweder Ausbildungsgarantie und Beste Bildung für alle oder ein weiter so mit „Miet-Mich Rüttgers“.

Wer den Wechsel will: SPD wählen!

Weiterlesen

Dieses Weblog ist Teil des soziblogs.de-Netzwerks. Erstellt mit Wordpress und K2.      RSS:  Artikel Kommentare  Impressum